Heute ist nun der Tag, wo wir nach 35 Tagen die Finca Sommerwind verlassen. Wir verabschieden uns von Silvia und Bernd und auch von der ganzen Mannschaft der Finca. Hans ist noch unterwegs und so können wir uns nur per Whattsapp bei Ihm verabschieden. Unser heutiges Ziel ist nur ca. 100 Kilometer entfernt, allerdings sind doch 1000 Höhenmeter zu überwinden. Das MANle läuft ruhig und alles funktioniert gut. Schnell sind wir aus der Stadt und über die E35 erreichen wir schnell den Abzweig zur Laguna de Cuicocha. Daran fahren wir allerdings vorbei und folgen der schmalen Bergstraße Via Cotacachi-Quiroga-Cuiocha. Diese windet sich sehr kurvenreich immer am Berg entlang auf ca. 3500m Höhe. Unser Ziel ist die Termales Nangulvi. Dort am Rio Intrag wollen wir die Nacht verbringen. Wir halten zur Mittagspause beim Valle Verde an. Hier kann man viele Kolibris und Orchideen anschauen. Es regnet zwar, doch das hält uns nicht davon ab den kleinen Wanderweg zu den Aussichtspunkten zu laufen. Zora liebt das Schmuddelwetter eh und ist wieder weit voraus. Zurück beim MANle gönnen wir uns ein Mittagessen und setzen anschließend unsere Reise fort. Es sind nun nur noch wenige Kilometer bis zu unserem Ziel. Da es weiterhin regnet ist die Termales Nangulvi wir ausgestorben. Wir können hier für 20$ übernachten und die Termales benutzen. Der Rio Intrag führt Hochwasser und ist sehr laut. Zora lassen wir vorsorglich nicht in die Nähe des Flusses. Die Strömung ist extrem stark und das Flussufer sehr aufgeweicht. Vorsorglich stellen wir das MANle gute 15m vom Fluss entfernt ab. Wir starten zu den heißen Becken um uns aufzuwärmen. Tatsächlich sind die Becken sehr warm und wir haben eines ganz für uns allein. Nur wenige Leute sind da, doch die sind alle in den etwas kälteren Becken. Nachdem wir aufgeweicht sind gehen wir zurück und lassen Zora noch etwas draußen unter Aufsicht herumtollen. Sie war heute lange in Ihrer geliebten Hundebox und hat etwas mehr Auslauf redlich verdient. Seit langer Zeit müssen wir mal wieder drin kochen, da es draußen zu stark regnet. Dafür ist es mit knapp 20°C auch am Abend noch angenehm warm. Trotz des lauten Rio Intrag öffnen wir alle Fenster um die Kochgerüche abziehen zu lassen. Nachdem die Fenster zur Flussseite geschlossen sind kehrt Ruhe ein im MANle. Wir sind froh wieder auf Tour zu sein und freuen uns schon auf die weiteren Abenteuer.





