Wir lassen es heute langsam angehen lassen aber Zora früh raus, denn Ihr Hundekumpel wartet draußen bereits auf sie. Nachdem Susanne gefrühstückt hat, starten wir die Beta, um noch einmal zu Supermarkt zu fahren. Wir wollen noch mal 12 Liter Trinkwasser und verschiedene Lebensmittel kaufen. Voll beladen kommen wir zurück und beginnen nun alles aufzuräumen. Ich packe die Beta und die Fahrräder auf die Hebebühne, fülle noch mal unser Brauchwasser auf und kontrolliere die Reifendrücke. Derweil hat Susanne drinnen alles startklar gemacht und nach dem wir uns verabschiedet haben fahren wir los. Unser Ziel ist der Eco Parque Tinogasta, der auf der Ruta 60 liegt. Wir folgen der Ruta 40, die bolzengerade nach Süden verläuft. Es gibt kaum Gefälle oder Steigungen und so ist der Dieselverbrauch fast immer deutlich unter 25l/100km. Das ändert sich auch nicht, als wir auf die Ruta 60 abbiegen. Nach 125 Kilometer erreichen wir die Abzweigung zum Eco Parque Tinogasta, den wir nach einem Kilometer Sandpiste erreichen. Wieder können wir uns den Platz aussuchen, denn es ist nur noch ein kleiner Personenwagen da. Sofortmachen wir uns auf den Weg über die Hängebrücke, um in den dahinter liegenden Canyon zu wandern. Es gibt einen ausgetrockneten Bauchlauf und dem können wir gut folgen. Erst als die Felsen zu eng übereinander liegen müssen wir umdrehen. Zora ist wieder hin und weg und klettert, was die Pfoten hergeben. Gute zwei Stunden sind wir unterwegs und genießen die Stille und Einsamkeit hier zwischen den riesigen Felsen. Am späten Abend kommen noch wenige Besucher, die aber mit der Dämmerung alle wieder gehen. So sind wir hier trotz Samstagabend und bestem Grillwetter ganz alleine. Zora hat hier wieder alle Freiheiten, es ist ja niemand da den ein frei laufender Hund stört. Es bleibt mit 20°C Außentemperatur sehr mild und so können wir lange draußen sitzen. Erst als die Sonne hinter den Bergen untergeht wird es kühler und wir gehen rein.













